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Audi Urban Future Initiative

Das Projekt

Seit 2010 haben wir bei Audi mit der „Audi Urban Future Initiative“ viel darüber gelernt, wie Städteplaner, Architekten, Datenspezialisten oder Politiker über Mobilität in Städten denken. So ist ein umfangreiches, interdisziplinäres Netzwerk entstanden, aus dem 2015 konkrete Partnerschaften hervorgegangen sind: die „Urban Future Partnerships“. Die Initiative versteht sich als Inkubator für neue Ideen. Technologie von Audi soll urbane Mobilität fit für die Zukunft machen und die Lebensqualität in den Städten verbessern. Die Audi Urban Future Initiative ist ein wichtiger Bestandteil der Audi Unternehmensstrategie geworden.

Das Unternehmen

Audi Urban Future Initiative
› Seit 2010 haben wir mit der „Audi Urban Future Initiative“ viel darüber gelernt, wie Städteplaner, Architekten, Datenspezialisten oder Politiker über Mobilität in Städten denken.
› So ist ein umfangreiches, interdisziplinäres Netzwerk entstanden, aus dem 2015 konkrete Partnerschaften hervorgegangen sind: die „Urban Future Partnerships“.
› Die Initiative versteht sich als Inkubator für neue Ideen. Technologie von Audi soll urbane Mobilität fit für die Zukunft machen und die Lebensqualität in den Städten verbessern.
› Beispiel „Pilotiertes Parken“: Parkhäuser fassen bei gleicher Fläche gut 60 Prozent mehr Autos und bieten damit genug Platz, um auf Parkplätze am Straßenrand zu verzichten. So sind auf den Straßen schließlich auch weniger Autos auf Parkplatzsuche unterwegs.
› Die Audi Urban Future Initiative ist ein wichtiger Bestandteil der Audi Unternehmensstrategie geworden.

Die Ziele

Innerhalb des Audi-Konzerns hilft die intensive Projektarbeit mit internationalen Stadtexperten, technische Innovationen maßgeschneidert für Metropolen zu entwickeln. Und kommunikativ soll die Audi Urban Future Initiative weltweit die Diskussion um die Zukunft der Städte bereichern. Dabei ist es entscheidend, den Vorsprung von Audi bei der Entwicklung innovativer und nachhaltiger Technologien anschaulich zu erklären. Hier sind als Zielgruppen relevante Tageszeitungen sowie im Internet die führenden und reichweitenstarken Tech-Medien zu nennen – jeweils national und international.

Die Strategie

Rupert Stadler, Chairman of the Board of Management of AUDI AG:
“There is no smart city without a smart mobility system. Because mobility is no less than the very core element of urban life: essential for people who live in cities, a critical factor for investors and key objective also for city governments. Mobility is what drives us at Audi. Not just any kind of mobility, but the smartest kind: individual auto-mobility. In fact, with our new
urban solutions the car will reach a totally new level of being ‘smart’”.
“Our vision: A system where individual mobility becomes the source of social benefits –
rather than costs. A strategic goal is reducing the urban footprint of cars – both moving and
parked. In this system the car will give more space to cities, give more time to people. In
short: improve quality of urban life.”

Die Ergebnisse

Eine zentrale Erkenntnis ist, dass die Lösungen für urbane Mobilität so vielfältig sind wie die Metropolen und ihre Einwohner. Kulturelle Besonderheiten oder der Grad an digitalisierter Infrastruktur variieren stark: In Somerville bei Boston wird Infrastruktur intelligent, im hippen Gangnam/Seoul würden die Menschen das Cockpit ihres Autos am liebsten mit in die Wohnung nehmen, in Mexico City spenden Menschen ihre Verkehrsdaten, um nicht mehr einen Monat pro Jahr im Stau zu sitzen.
Ein Beispiel aus 2015, der „Urban Partnership“ mit Somerville: Audi kooperiert mit Mayor Joseph Curtatone bei der neuen Mobilitätsstrategie für das Stadtzentrum. Die gemeinsame Arbeit an urbanen Innovationen und die Analyse von Daten sind hier der Schlüssel für vernetzte Mobilität. Curtatone: „Durch Audi-Technologien versprechen wir uns eine effizientere Nutzung des städtischen Raums. Das erhöht die Lebensqualität.“ Audi unterstützt u. a. per Ampelphasenassistent. Dank intelligenter Ampeln soll der Verkehr schneller fließen.
Zusätzlich bringt Audi pilotiertes Parken in das Projekt ein. Selbstparkende Autos bieten Vorteile: Parkhäuser können aus dem Zentrum in weniger attraktive Lagen verlegt werden. Die Parkplatzgröße schrumpft – Parkhäuser fassen bei gleicher Fläche gut 60 Prozent mehr Autos. Parkplätze am Straßenrand könnten wegfallen – es sind schließlich weniger Autos auf Parkplatzsuche unterwegs.

Die Ausgangssituation

2015 hat der AudiKonzern rund 1,8 Millionen Automobile der Marke Audi sowie 3.245 Sportwagen der Marke Lamborghini und rund 54.800 Motorräder der Marke Ducati an Kunden ausgeliefert. Im Geschäftsjahr 2015 hat die AUDI AG bei einem Umsatz von € 58,4 Mrd. ein Operatives Ergebnis von € 4,8 Mrd. erzielt.

Die Zielgruppe

Die Zielgruppen unseres Projekts sind differenziert zu betrachten. Strategisch gesehen spielt der Dialog mit Politikern, Wissenschaftlern oder Stadtplanern eine entscheidende Rolle, um „Urban Future Partnerships“ zu konzipieren und umzusetzen.

Die Umsetzung

Seit 2010 hat die Initiative neben internationalen Workshops drei Audi Urban Future Awards (2010, 2012, 2014) mit insgesamt 14 Wettbewerbsbeiträgen veranstaltet. Der Fokus lag auf Metropolen mit außergewöhnlich beanspruchten Verkehrssystemen, darunter Sao Paulo, Pearl River Delta, Mexico City, Mumbai, London, Boston, Istanbul oder Berlin. Die Zukunftsszenarien der interdisziplinären Wettbewerbsteams sollten mutig und vielfältig, vor allem aber wissenschaftlich fundiert sein. Ein zentrales Element aller Awards war die enge Verzahnung der internationalen Experten mit den Audi-Entwicklern in Ingolstadt. In Workshops diskutierten die Teilnehmer über den aktuellen Stand der Mobilitätsforschung im Automobilsektor. Diese eigentlich geheimen Erkenntnisse konnten die Mobilitätsforscher in ihre Konzeptarbeit einfließen lassen. Ein eigens gegründetes „Audi Insight Team“ moderierte den Dialog.
Diese intensive Zusammenarbeit hat gezeigt: Der Austausch zwischen städtischen Stakeholdern und Industrie ist eminent wichtig. Ein Beispiel: Bis 2050 werden rund 75 Prozent der städtischen Infrastruktur erneuert. Städte planen dabei sehr langfristig. Um Straßen, Verkehrsleitsysteme oder Parkinfrastruktur intelligent zu erneuern, müssen die digitalen Schnittstellen bedacht werden. Dann profitieren Politik, Privatwirtschaft und besonders die Menschen in Städten, deren Lebensqualität signifikant steigt.

AUDI AG
Auto-Union-Straße 1
85045 Ingolstadt
www.audi.de
Gründungsjahr: 1909
Mitarbeiteranzahl: 85.000 weltweit, 60.000 in Deutschland
Branchenumfeld: Automobil
Standorte: Nordamerika (San José Chiapa), Südamerika (Curitiba / São José dos Pinhais), Europa (Ingolstadt, Neckarsulm, Győr, Brüssel, Bologna, Turin, Sant‘ Agata Bolognese, Martorell, Bratislava, Kaluga), Asien (Aurangabad, Changchun, Foshan, Jakarta)

Projektverantwortlicher:
Toni Melfi
Leiter Kommunikation, AUDI AG

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